Therapieangebote:
medikamentöse inhalative Therapie
medikamentöse Injektionen/Infusionen
spezifische Immuntherapie subcutan/sublingual
Heil- und Hilfsmittel, Sauerstofflangzeittherapie
Therapiekontrolle CPAP- / BIPAP-Therapie
DMP-Schulung Asthma/COPD
stationäre Rehabilitation (Verordnung von)
Einweisung zur stationären Therapie
Therapieangebote:

Anamneseerhebung, klinische Untersuchung und Erstellung des Therapieplanes bilden in der Praxis eine Einheit. Dabei stützen wir uns besonders auf diese Verfahren:

medikamentöse inhalative Therapie

Vor die Therapie kommt meist die Diagnose.  Die Therapie wird in der Lungenheilkunde nach Diagnosestellung meist eine inhalative Behandlung sein mit Pulver, Inhalierkapseln oder Dosieraerosol. Möglich sind aber auch ein elektrischer Inhalator, Sauerstofftherapie oder ggfs. eine Therapie mit Medikamenten zum Einnehmen.

Dazu erhalten Sie einen schriftlichen Therapieplan  für die vorübergehende (Tablettenkur bei Verschlechterungen beispielsweise) oder für die regelmäßige Therapie. Für etliche der Inhaliergeräte könen wir Ihnen eine schriftliche Anleitung mit auf den Weg geben.

Eine gute Übersicht zu den verschiedenen Inhaliergeräten und deren korrekter Anwendung findet sich bei der Atemwegsliga.

medikamentöse Injektionen/Infusionen

Bei stärkeren Beschwerden können wir Ihnen natürlich auch mit Injektionen oder Infusionen helfen.

Für Patienten mit bestimmten Mangelsituationen (Immunglobuline, alpha-1-Antitrypsin) führen wir auch die regelmäßige Infusionstherapie zur Substitution dieser Stoffe per Infusion durch.

spezifische Immuntherapie subcutan/sublingual

Allergien sind in der heutigen Zeit ein weit verbreitetes Problem.

Oft lässt sich mit gutem Erfolg eine Besserung durch eine spezifische Immuntherapie (Desensibilisierung) erreichen. Überlebenswichtig kann dies bei einer Neigung zu allergischen Allgemeinreaktionen nach Bienen- oder Wespenstich sein.

Wir führen regelmäßig und häufig solche Desensibilisierungen in der Praxis durch. Dr. Ammenn hat dazu die Qualifikation als Allergologe erworben. Meist erfolgt die Behandlung  als “subkutane” Therapie, also mit Injektionen in den Oberarm. Aber in bestimmten Situationen (Gräser/Getreide insbesondere) lohnt auch eine “sublinguale” Therapie, also mit täglicher Anwendung von Tropfen unter der Zunge.

Wir behandeln Allergien gegen Bienen- und Wespenstiche, Pollen (Gräser/Getreide, Birke/Erle/Hasel, Kräuter) sowie gegen Hausstaubmilben (auch bei Kindern und Jugendlichen) und gelegentlich ausgewählte Schimmelpilze (hier ist der Erfolg meist schwieriger zu erreichen). Bei einer Allergie gegen Tierhaare ist es meist aussichtsreicher, den Kontakt zum auslösenden Tier zu meiden.

Heil- und Hilfsmittel, Sauerstofflangzeittherapie

Wenn erforderlich, verordnen wir die Versorgung mit Inhaliergeräten oder Sauerstofftherapie.

Letzteres setzt jedoch regelhaft die mehrfache Messung der Sauerstoffwerte im Kapillarblut mit und ohne Gabe von Sauerstoff voraus. Die Messwerte der sogenannten Blutgasanalyse müssen dann der Kasse bei der Verordnung vorgelegt werden, damit die Indikation geprüft werden kann.

Da die Verwendung von Sauerstofftherapie (mindestens 16 Stunden tgl. üblicherweise) eine einschneidende Lebensveränderung darstellt, sollte diese nur ausserhalb einer akuten (vorübergehenden) Verschlechterung und nach Ausnutzung aller anderen therapeutischen Möglichkeiten erfolgen.

Sehr gute Erfahrungen haben wir mit der Verordnung von Physiotherapie, die in einer Praxis für Physiotherapie in Ihrer Nähe oder hier erbracht werden kann.

Therapiekontrolle CPAP- / BIPAP-Therapie

Bei nächtlichen Atempausen in Verbindung mit Schnarchen und mangelhaftem Schlaferfolg/Tagesmüdigkeit hilft eine nächtliche Maskentherapie mit Atemmaske (CPAP).

Auch ohne erneute Einweisung in ein stationäres Schlaflabor  können wir mit unseren 3 Polygraphie-Geräten (Sleepdoc Porti) die Effektivität der Therapie mit einer Messung, die Sie bei sich zu Hause in Ihrem eigenen Bett durchführen, überprüfen.

Eine Untersuchung im Schlaflabor ist dann nur erforderlich, wenn sich Probleme mit der Effektivität der Therapie ergeben.

Zusätzlich betreut Sie insbesondere bei technischen Problemen mit Maske und Gerät die Medizintechnik-Firma, welche das Gerät geliefert hat.

Messung vor Einleitung der nächtlichen Maskentherapie.

Messung mit erfolgreicher Anwendung der Maskentherapie (gleicher Pat. wie in Abbildung oben)

DMP-Schulung Asthma/COPD

Wir führen wiederkehrend im Rahmen der disease-management-Programme der gesetzlichen Krankenkassen Patientenschulungen für Asthma und COPD durch. Termine ggfs. Freitag vormittag (2 Tage von je 3 Stunden) oder bei genügend Interessenten auch gelegentlich Mittwoch nachmittag in einer Veranstaltung von 6 Stunden. Anmeldung ist vorher unbedingt erforderlich. In Vorträgen durch die med. Fachangestellten und den Arzt lernen sie in Theorie und Praxis Wissenswertes zur besseren Bewältigung Ihrer Erkrankung. Praktische Übungen helfen Ihnen, die Anwendung Ihrer inhalativen Therapie besser zu beherrschen. Techniken wie “Lippenbremse” und “Kutschersitz”  zeigen Ihnen eine Möglichkeit, Atemnot auch ohne Medikamente zu bessern. Einschreibung in ein dazugehöriges DMP-Programm Ihrer Kasse ist Voraussetzung.  Bei der Asthmaschulung erhalten Sie (solange der Vorrat reicht) ein Peak-Flow-Meter und ein Asthmatagebuch zur besseren Selbstkontrolle Ihrer Asthmaerkrankung.

stationäre Rehabilitation (Verordnung von)

Rehabilitation ist in der Leitlinie Asthma/COPD ein integraler Bestandteil der Therapie. Dabei muss Rehabilitation nicht zwingend “stationär” bedeuten, dies geht auch sehr gut ambulant, auch als Begleitung zum weiter ausgeübten Beruf.

Für Pat. im Arbeitsleben übernimmt die gesetzliche Rentenversicherung die Kosten der Rehabilitation. Bitte wenden Sie sich bei Interesse zunächst an die Rentenversicherung, um die dazugehörigen Antragsformulare dort zu erhalten und um Ihre Anspruchsvoraussetzungen zu klären.  Patienten der Praxis  bekommen die medizinischen Berichte  zum Reha-Antrag dann gerne von uns.

Patienten, die Rente beziehen, wenden sich mit dem Wunsch nach stationärer Rehabilitation an ihre gesetzliche Rentenversicherung. Eine Empfehlung zum Reha-Antrag können Sie bei Notwendigkeit hier schriftlich bekommen. Den definitiven Reha-Antrag erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse. Der der Antrag ausfüllende Arzt muss im Besitz einer besonderen Genehmigung sein. Diese Genehmigung hat Dr. Ammenn nach entsprechendem Kurs von der KV erhalten. Wir können also für unsere Patienten Anträge zur stationären Rehabilitation ausfertigen.

Bitte prüfen Sie zunächst,  ob eine ambulante Reha-Maßnahme für Sie auch in Betracht kommt.  Diese kann auch in einem anerkannten Kurort Ihrer Wahl im dortigen Kurmittelhaus/einer ansässigen Reha-Klinik erfolgen. Die Kasse beteiligt sich dann zu einem Teil an den Kosten für die selbst gewählte Unterkunft. Die Behandlungen werden ( mit gesetzlicher Zuzahlung) von Ihrer Kasse übernommen.

Einweisung zur stationären Therapie

Manchmal geht es nicht anders und ein Krankenhausaufenthalt wird unvermeidlich. Dann vermitteln wir Ihnen ein Bett in einem für Ihre Situation geeigneten Krankenhaus.
Wir arbeiten dazu zusammen mit dem KMG-Klinikum Güstrow, der Universitätsmedizin Rostock und Greifswald sowie den Lungenkliniken Helios Schwerin und Amsee in Waren/Müritz gerne und erfolgreich   zusammen.
Aber auch zu entfernteren Spezialkliniken können wir bei Notwendigkeit unsere Patienten vermitteln.

Wir vermitteln unseren Patienten mit einer schlafbezogenen Atemstörung (Schlafapnoe) bei Notwendigkeit Termine in Schlaflaboren zur  Einstellung auf die nächtliche Maskentherapie (CPAP). Dazu ist jedoch vorher eine bei uns mögliche ambulante kardiorespiratorische Polygraphie notwendig. Nur dann kann die Kostenübernahme durch die Kasse für das Schlaflabor erfolgen.

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